Honigkunde

Zusammensetzung & gesundheitliche Bedeutung

“Honig = flüssiges, dickflüssiges oder kristallines Lebensmittel, das von Bienen erzeugt wird, indem sie Blütennektar, andere Sekrete von lebenden Pflanzenteilen oder auf lebenden Pflanzen befindliche Sekrete von Insekten aufnehmen, durch körpereigene Sekrete bereichern und verändern, in Waben speichern und dort reifen lassen.”
Deutsche Honigverordnung

Der große Unterschied zwischen Honig:
Wasser 17%, Beistoffe 3%, Traubenzucker (Glukose) 31%,
Fruchtzucker (Fruktose) 38%, Mehrfachzucker 10% sowie
Fermente, Vitamine, Mineralien, (Glucon-)Säuren, Aminosäuren,
Inhibine, Wasserstoffperoxid (entzündungshemmend, antibakteriell),
Duftstoffe
und Haushaltszucker:
Rüben-(Rohr-)zucker (Saccherose) 99,9%

siehe auch der Honigfächer.pdf

Wie entsteht Honig?
Jede der ca. 10.000-15.000 Flugbienen eines Volkes fliegt täglich 2-30 x aus befliegt dabei in etwa 20 min 100-1.500 Blüten. Sie sammelt dabei bis zu 50 mg Nektar.
Ein Volk sammelt täglich bis zu 6 kg Nektar, seine Sammlerinnen besuchen also in ca. 40.000 täglichen Flügen 4-60 Mio Blüten. Aus ihm entstehen 2 kg Honig.

Zusätzlich sorgt die Biene für Vielfalt in der Natur. Sie bestäubt die allermeisten Wild- und Kulturpflanzen und verhilft ihnen so zu Blüte und Frucht. Somit leistet sie mit ihrem Flug von Blüte zu Blüte einen unverzichtbaren Beitrag zur Vermehrung und damit zum Erhalt vieler Pflanzen.

Mit ihrer Fleißarbeit liefert die Biene ein wertvolles Naturprodukt, den Honig. Der Wassergehalt eines reifen Honigs liegt im Bereich von ca. 15 % bis max. 20 %. Zu 80 % besteht Honig aus natürlichem Zucker. Fruchtzucker (Fruktose) mit knapp 40 % und Traubenzucker (Glukose) mit gut 30 % machen dabei den größten Teil des Gesamtzuckergehaltes aus. Je nach Honigsorte können diese Werte stark variieren. Über 120 verschiedene Aromastoffe und organische Säuren machen den Geschmack und den Geruch des Honigs aus. Er ist reich an biologischen Wirkstoffen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Ein besonders wertvoller Honig-Bestandteil sind die sogenannten Inhibine, Enzyme, die das Wachstum von Bakterien hemmen.